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Dario fristet mit seinen Eltern und seinen 11 Geschwistern ein eher tristes Dasein in einem abgelegenen Einödhof in der ungarischen Provinz. Vater Vladek sichert das Auskommen der Familie, in dem er im familieneigenen Waldstück Holz hackt, auf den benachbarten Ackern Kartoffeln klaut oder die Ziege Olga melkt. Einmal in der Woche reitet, beziehungsweise genauer hüpft, er auf dem Reittier der Familie, einem überdimensionalen einbeinigen Huhn, in die 60 Kilometer entfernte Kleinstadt, um dort die gesammelten Feldfrüchte sowie den von Mutter Haluschan hergestellten Kräuterkäse. Selbige sitzt den ganzen Tag in der winzigen Holzhütte der Familie und schaut auf einem uralten Schwarzweißfernseher ranzige ungarische Telenovelas während sie beherzt rohe Zwiebeln in sich hineinschaufelt. Abends wird musiziert. Der Vater an der Fiedel und die Mutter am Schifferklavier, während Dario und seine Geschwister traditionelle ungarische Zigeunertänze zum besten geben müssen. Als eines Tages Onkel Erwin aus dem fernen Deutschland zu Besuch kommt und ein geheimnisvolles Paket unter dem Arm hat, ändert sich das Leben der Familie schlagartig. Ein eindringliches und sensibles Dokument des Lebens in der slawischen Pampa und einer der heimlichen Anwärter auf den Film des Jahres.

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